Asphalt-Fräsgut als lukratives Umschlaggut

Das NDR Schleswig Holstein Magazin hat gestern (03.02.2022) einen interessanten Beitrag über teerhaltiges Asphalt-Fräsgut gesendet.

Teerhaltiges Asphalt-Fräsgut, das bei der Erneuerung von Straßen in Schleswig-Holstein entsteht, kann derzeit nur in Rotterdam recycelt werden.

Das Fräsgut enthält laut Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) poly-aromatische Kohlenwaserstoffe (PAK) und kann nicht bei der Neuproduktion von Asphalt eingesetzt werden, weil beim notwendigen Erhitzen krebserregende Dämpfe entstehen können.

Dieses belastete Material wird daher bei Straßensanierungen per LKW nach Brunsbüttel gebracht, auf Schiffe verladen und nach Rotterdam in eine thermische Verarbeitungsanlage transportiert.

„Der gesamte Prozess der Zwischenlagerung in Brunsbüttel und dann der Transport und die Verarbeitung in Rotterdam sei insgesamt ein guter Weg, weil man so das teerhaltige Asphalt-Fräsgut im Rahmen der laufenden Straßenbaumaßnahmen entsorgen könne, so eine LBV-Sprecherin. Laut Umweltministerium gibt es in Deutschland derzeit keine derartige Verwertungsanlage, von daher sei nur der Weg nach Rotterdam möglich.“

Nähere Informationen unter:

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Hafengesellschaft-Brunsbuettel-Weg-von-der-Kohle-hin-zum-Recycling,brunsbuettel628.html

Es grüßt

Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.