Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe PAK

  • Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 6 – Drucksache 18/1220

Kurzfassung

Bund sollte keine krebserregenden Stoffe mehr in seine Straßen einbauen.
Straßen enthalten teilweise krebserregende teer- oder pechhaltige Bindemittel.
Diese werden bei Straßenerneuerungen wiederverwendet. Das ist weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll. Stattdessen wäre es möglich, die krebserregenden Substanzen nahezu rückstandsfrei zu verbrennen (thermisches Verfahren).

Die Wiederverwertung führt nicht nur dazu, dass die als gefährlicher Abfall eingestuften Substanzen im Wirtschaftskreislauf erhalten bleiben. Schon jetzt liegt die
Gesamtmenge bei etwa 1 000 Millionen Tonnen. Bei jeder Wiederverwertung
vermehrt sich die kontaminierte Menge, wenn sich der alte Straßenaufbau mit
bisher unbelasteten Schichten vermischt um über 30 %.

Hinzu kommt, dass einige Länder ihren krebserregenden Abfall in Bundesstraßen
einbauten. Dies führt zu künftigen finanziellen Belastungen des Bundes, weil der
Bund für die spätere Wiederaufbereitung oder Entsorgung zuständig ist.
Schon jetzt liegen diese Lasten bei etwa 1,1 Mio. Euro. Das BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) wirkte dem bisher nicht hinreichend entgegen. So ließ es sich Statistiken der Länder über Aus- und Einbaumengen des gefährlichen Abfalls (sog. Mengenbilanzen) nicht rechtzeitig und vollständig vorlegen.

Gegenwärtig droht, dass die kontaminierte Abfallmenge ständig steigt und den
Bundeshaushalt in Zukunft immer höher belasten wird. Der Bundesrechnungshof
hält es daher für sachgerecht, dass das BMVI künftig auf die Wiederverwertung
des krebserregenden Abfalls verzichten will. Er hat das BMVI aufgefordert, seine Fachaufsicht über die Straßenbauverwaltungen der Länder mit dem gebotenen Nachdruck wahrzunehmen, um Lastenverschiebungen von den Ländern auf den Bund entgegenzuwirken oder diese auszugleichen.

Internet-Quelle: ausführliche Information
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/012/1801220.

Schlaflos in Wahlstedt

Nächtliche Gedanken zu Polyzyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen

Ein Artikel der Lübecker Nachrichten vom 22.09.2020 mit dem Titel:

                        Gifte im Asphalt: B-205-Sanierung dauert länger  

und die Zunahme von Halden mit schwarzem asphaltartigem Material (Recyclingmaterial?) auf dem Gelände des Asphaltmischwerkes Wegener in Wahlstedt,

extrem schwarzer stinkender Qualm, der aus dem Schornstein kommt

heute morgen 20.10.20 in Wahlstedt

und eine merkwürdige immer mal kurze Produktionsdauer,

lassen mich ins Grübeln kommen und nachts nicht schlafen.

Bei der Sanierung der B205 wurde PAK-haltiger Asphalt entdeckt.

Dadurch kommt es zu einer Verzögerung der Bauarbeiten, da dieses Material sehr aufwändig entsorgt werden muss. PAK sind krebserregend!

PAK   Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe Quelle: Wikipedia

Wie gefährlich ist Pak?

Viele PAK sind als krebserregend eingestuft. Sie verändern das Erbgut, sind schädlich für Menschen und Umwelt. Die Stoffe bleiben lange in der Umwelt und werden nach Angaben des Umweltbundesamtes ( UBA ) kaum abgebaut.

Wo ist PAK enthalten?

PAK sind in Erdöl vorhanden, ebenso in Kohle und dort vor allem im Steinkohleteer. Sie entstehen beispielsweise, wenn Holz oder Kohle unvollständig verbrennt, beim Verbrennen von Tabak und beim Grillen. Auch Autoreifen können PAK enthalten.

Ist Kohlenwasserstoff giftig?     

Kohlenwasserstoff (KW) teilt man in gesättigte und ungesättigte KW ein. Die meisten dieser Verbindungen wirken auf den Menschen erstickend oder giftig, viele sogar als Atemgift, vor denen nur umluftunabhängige Atemschutzgeräte schützen.

Wie riecht Pak?

Riechen sie unangenehm, etwa ein wenig beißend, kann das auf giftige Inhaltsstoffe hindeuten. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) erinnern im Geruch an jenen von Mottenkugeln, erläutert Markus Jahns vom Tüv Süd. PAK gelangen über die Haut in den Körper.

Es gibt wenig Entsorgungsbetriebe für PAK. Eine Entsorgungseinrichtung gibt es z.B. in den Niederlanden, in der Nähe von Rotterdam.
Die Entsorgung ist sehr teuer!

Laut LN-Artikel „rechnen die Straßenbauer für die thermische Verwertung der schadstoffbelasteten Schichten mit Mehrkosten von 700.000 Euro.“ Eine Menge Geld!

Auffällig ist, dass auf dem Gelände des Asphaltmischwerk Wegener in Wahlstedt momentan fast nur schwarzes Material in den Einhausungen lagert,

in der Werkseigenen Kiesgrube wieder ein Granulator steht, der RC-Material verarbeitet

und LKW schwarzes Material auf dem Werksgelände abladen.

Dieses wird dann über einen Radlader in die Dosseure gegeben und im Werk erhitzt.

Folge: pechschwarzer Qualm, der sich stinkend über die Stadt legt.

Als Laiin mache ich mir so meine Gedanken!

Kann es sein, dass das mit PAK belastete RC-Material von der B 205 erhitzt wird? Entweichen dann die PAK in die Luft und das erhitzte Material kann dann auf dem Werksgelände oder nachdem es in die Kiesgrube zurück transportiert wurde, vor sich hin stinkend, abkühlen? Und zackbum sind die PAK Geschichte und man kann das Material weiterverarbeiten? Ist so etwas möglich?

LKW mit qualmender Laderfläche

Mir wird dann nur ganz schlecht, wenn ich mir vorstelle, dass diese krebserregenden Stoffe jetzt über ganz Wahlstedt verteilt wurden?

Vielleicht gibt es ja jemanden, der mich über mein laienhaftes Wissen aufklären und beruhigen kann, damit ich nachts wieder ruhig schlafen kann.

Ich bedanke mich schon im Voraus für Infos, Erklärungen und Kommentare!

Helfen Sie mir, mein Unwissen zu beseitigen!

Bleiben Sie gesund!

Ihre Christa Grütt

Bürgerprotest-Asphaltmischwerk-Wahlstedt

Neuigkeiten über Hui Buh?

die weiße geheimnisvolle Lokomotive

Die Neuigkeiten über Hui Buh, die gespenstige weiße Lok, sind folgende:

Es gibt keine Neuigkeiten!

Nochmalige Anfragen von Seiten des Bürgerprotestes an die Stadtwerke Wahlstedt (Betreiber des hiesigen Industriegleises), den LBVSH (Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein = Überwachungsbehörde) und zusätzlich auch an Firma Wegener / Geschäftsführer / Hauptsitz wurden immer noch nicht beantwortet!

Umso mehr fragt man sich:

Wer benutzte das Industriegleis am Dienstag, den 08.09.2020?

Was wurde geliefert?

Wer wurde beliefert?

Warum ist es so schwer, diese Fragen zu beantworten?

Es wäre schön, Antworten auf diese Fragen zu erhalten!

Mit freundlichem Gruß

Christa Grütt i.A. Bürgerprotest-Asphaltwerk-Wahlstedt

Die Info des Monats:

„ Kein Asphaltmischwerk wird, aufgrund zahlreicher Beschwerden, so oft kontrolliert wie das Asphaltmischwerk in Wahlstedt! Das LLUR kontrolliert regelmäßig. Die Produktion wird so gut wie möglich durchgeführt.“

Nur durch die zahlreichen Beschwerden kann das LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) Informationen über Lärm, Staub und Gestank des Asphaltmischwerkes erhalten und entsprechend reagieren. Also dranbleiben!!! Je mehr desto besser: Beschwerde-Adresse: poststelle.lübeck@llur.landsh.de

schöne gesunde Luft, aufgenommen am 07.10.20

Leute, da geht noch was !

Wetten?

Man muss es nur wollen!

Mit freundlichem Gruß!

Ihr Bürgerprotest-Asphaltmischwerk-Wahlstedt

Nachlese zur Sitzung des Wahlstedter Hauptausschusses am 08.10.2020

Nun…..irgendwie hatte man Antworten auf die Fragen zum Tagesordnungspunkt Nr. 8 der oben genannten Sitzung erwartet, aber wie so oft, gab es die nicht in befriedigendem Maß.

Die Frage an unseren Bürgermeister zum Grund der Beauftragung für die Prüfleistung „Bebauungsplan Nr. 34 der Stadt Wahlstedt, 1. Änderung“ wurde insofern beantwortet als dass gesagt wurde:„Zunächst wäre es nur eine ÜBERPRÜFUNG, da ja in der Stellungnahme unserer Bürgerinitiative(n) auf Unregelmäßigkeiten hingewiesen wurde. (s. auf dieser Website: Kategorie: Gutachten und Stellungnahmen)

Echt ??? Es gab Unregelmäßigkeiten?

Ein nettes Wort für die Tatsache, dass der B-Plan 34 niemals hätte genehmigt werden dürfen! Aber die Stadt hat ja schließlich nicht….wenn überhaupt….Fehler gemacht. Auch das LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) hat eine Betriebserlaubnis für das Asphaltmischwerk erteilt!

Und da ist es wieder! Das Behördenkarussell!

Auf die Frage, wie die Öffentlichkeit über die Ergebnisse und den Stand der Dinge informiert werde, gab es die Antwort, dass diese Info auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht und im Rathaus ausliegen würde.

Warum nicht über die lokale Presse? Diese wird doch oft und gerne bei jedem Event bemüht. Und ist dies bei den jetzigen Corona-Auflagen nicht das Mittel der Wahl?

Ist das etwa zu öffentlich?

Fürchtet man sich vor der Resonanz oder hofft man, dass es auf diese Weise wieder niemand mitbekommt? So könnte die 1.Änderung ohne großes Aufsehen über die Bühne gehen!

Es bleibt spannend! Wir werden das Geschehen mit Argusaugen beobachten!

Mit freundlichem Gruß!

Ihr Bürgerprotest-Asphaltmischwerk-Wahlstedt

Wichtige Information

In der nächsten Sitzung des Hauptauschusses der Stadt Wahlstedt im Sitzungssaal der Begegnungsstätte, Waldstr.1 am 08.10.2020 um 18.30 Uhr ist ein Tagesordnungspunkt TP Nr. 8 : Die Auftragsvergabe für die Planungsleistung „Bebauungsplan Nr. 34 der Stadt Wahlstedt, 1. Änderung“

Es wird sicherlich sehr interessant, an dieser Sitzung teilzunehmen.

Bitte beachten Sie auch unseren Beitrag vom 11.05.2020 auf dieser Website unter: Kategorie: Gutachten und Stellungnahmen: Fehlerhafter Bebauungsplan B 34 der Stadt Wahlstedt!

Vielen Dank für Ihr Interesse! Bleiben Sie gesund!

Ihr Bürgerprotest-Asphaltmischwerk-Wahlstedt

Kontrollverlust in Wahlstedt Gefahr für die Wahlstedter Bürger?

Am Dienstag, den 08.09.2020 befuhr ein ,,Geister“zug das Industriegleis der Stadtwerke Wahlstedt. Die Waggons wurde mit lautem Gepolter und Geschepper auf dem Gelände des Asphaltmischwerkes und Baustoffhandels Wegener entladen.

Auf Nachfragen einer Anwohnerin bei der Firma Wegener, wer für diesen Krach zuständig sei, bekam sie den Namen einer anderen Firma genannt, für die diese Lieferung gewesen sei. Diese Firma sei auch für das Personal der Eisenbahn, für das Entladepersonal und für den LKW Abtransport zuständig gewesen. Man selbst hätte keine Materialanlieferung über das Industriegleis bekommen.

Der genannte Bausstoffhandel stritt aber vehement ab, eine Lieferung über das Wahlstedter Industriegleis bekommen zu haben.

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Auf Nachfrage bei den Stadtwerken – dem Betreiber des Industriegleises – wurde der Anwohnerin mitgeteilt, dass den Stadtwerken keinerlei Informationen vorliegen, wer bzw. welche Firma die Materiallieferungen in Auftrag gegeben hat.

Es herrscht also große Ratlosigkeit!

• Niemand weiß, welcher Eisenbahnzulieferer das Industriegleis an besagtem Tag benutzte,
• niemand weiß, wer beliefert wurde,
• niemand weiß, was geliefert wurde
• niemand weiß, wer den Auftrag erteilt hat!

Hui Buh lebt!

Ich glaube, die Wahlstedter müssen sich mehr Sorgen um ihre Gesundheit machen als ihnen bewusst ist.

Wenn eine solche Mauer des Schweigens aufgebaut wird, was wurde dann für wen geliefert?

Bleiben Sie gesund!

Ihre Christa Grütt