Es liegt was in der Luft

Merkwürdige Gerüche nach Plastik und Gummi u.a. wabern immer öfter über das Stadtgebiet von Wahlstedt.
Ein möglicher Urheber ist meistens schnell gefunden, denn;
Läuft das hiesige Asphaltmischwerk ist es meist vorbei mit gesunder, sauberer Sommerluft, es sei den man befindet sich außerhalb des vorherrschenden Windrichtungsbereich.
Dann hat man, sozusagen, Glück gehabt!?
In Anlage befinden sich Berichte, die belegen, dass seit Jahrzehnten Altplastik in Asphaltmischanlagen zur Herstellung von Neuasphalten verwendet wird.

Internet-Quelle: 

https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/praxistest-in-darmstadt-altplastik-im-strassenbau-koennte-co2-sparen-92910889.html
https://startupvalley.news/de/ecopals/

Des Weiteren gibt es Berichte über die Verwendung von Gummi bei der Asphaltherstellung. Wenn Sie die auch noch verkraften können, lesen Sie bitte weiter!
www.tagesschau.de/inland/regional/thueringen/mdr-in-erfurt-wird-erstmals-gummi-asphalt-verbaut-100.html

Dadurch wird der immer öfter wahrgenommene Gestank nach Gummi und alten Reifen erklärt.

Dass sich in diesen Alt-Reifen hohe Anteile von PAK sowie auch
Asbestfasern befinden, für die es keine Grenzwerte gibt…darüber
wird natürlich nicht berichtet….

In diesem Sinne:
Bleiben Sie gesund…irgendwie…

Es grüßt
Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Alles hat ein Ende……

nur der Gestank ausgehend von dem hiesigen Asphaltmischwerk nicht!

-Aufgenommen am 27.05.2024 um ca. 10.45 Uhr-

Gestern, am 27.Mai 2024 war es wieder soweit! Nachts gab die Lok, die das Asphaltmischwerk mit Materialien beliefern sollte, wieder ein nächtliches Hupkonzert von sich, sodass man schon ahnen konnte: da kommt nichts Gutes auf die Anwohner des Asphaltmischwerkes und die Wahlstedter zu. Unter großem Getöse wurden dann auch die Materialien entladen. Das Schlimmste allerdings war, dass das Werk in Betrieb war und sich wieder einmal ein ekliger Gestank über das Gebiet um das AMW legte! Bei der Suche nach dem Grund für diesen Gestank, sah man die altbekannten Qualmaustritte. Diese waren, wie auf dem Video zu sehen ist, alle 20-30 Sekunden zu beobachten. Alle Hoffnung, dass während der betriebsfreien Zeit endlich alle Mängel beseitigt wurden, verpuffte sozusagen wie weißer Qualm. Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es, aber wir haben die Hoffnung, dass dieses altersschwache Asphaltmischwerk irgendwann einmal störungsfrei und ohne Gestank laufen wird, schon fast aufgegeben. Aufgeben, um gesunde Luft für Wahlstedt zu kämpfen, werden wir allerdings nicht! Versprochen!

Es grüßt Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Bleiben Sie gesund!

Niedrigtemperatur-Asphalt….eine Chance für Wahlstedt?

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist WhatsApp-Bild-2024-01-12-um-11.36.16_36b8a09e-1024x576.jpg

Diese Bekanntgabe des Präsidiums des Deutschen Asphaltverbandes lässt aufhorchen.

Ab 2025 soll nur noch temperaturabgesenkter Asphalt hergestellt und weiterverarbeitet werden.

Die Ankündigung des Deutschen Asphaltverbandes ist allerdings der Tatsache geschuldet, dass die Verwendung von Niedrigtemperaturasphalt 2025 zur Pflicht wird.

https://www.bi-medien.de

Die Vorteile des Niedrigtemperaturasphaltes sind klar erkennbar:

Weniger Dämpfe und Aerosole beim Einbau

Weniger Emissionen der Mischanlagen

Geringerer Energieverbrauch

Reduzierung der CO2-Produktion

Geringerer Verschleiß der Anlage

Kaum Alterung des Bindemittels

und Verbesserung der Gebrauchseigenschaften

Quelle: https://www.bgbau.de/fileadmin/user_upload/BitumenBroschuere.pdf

Hoffen wir mal, dass diese Neuigkeit auch bei den Betreibern des hiesigen Asphaltmischwerkes ankommt!

Time is running ….auch für das Asphaltmischwerk Wegener!

Auch interessant: https://www.stbaas.bayern.de

Es grüßt

Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Aktuelles

Heute Morgen um 6:15 Uhr erreichte uns folgende Nachricht einer Anwohnerin des Asphaltmischwerkes:

„Wunderschönen guten Morgen liebe Nachbarn 🌞
Bitte schließen Sie die Fenster, in der schönen Stadt im Grünen, das nette Asphaltmischwerk rührt aktuell etwas an..

Wir werden um 6:15 mit Parfüm der Duftnote Asphalt beschenkt…“

Wir geben diese Nachricht kommentarlos weiter, um aufzuzeigen, in welcher Situation sich die BewohnerInnen in der unmittelbaren Nachbarschaft des Asphaltmischwerkes und darüber hinaus….momentan fast täglich und über Stunden….befinden….abgesehen von den Belästigungen durch Staub und Lärm…..

Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Tag und dass Sie sich nicht dort befinden, wohin dieser Gestank geweht wird!

Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Riesige Staubwolken auf dem Gelände des Asphaltmischwerks

Und wieder wird die Gesundheit der Wahlstedter Bevölkerung, dieses Mal durch gesundheitsschädigende Stäube, die auf dem Gelände des Asphaltmischwerkes durch die Luft wabern und von dem Wind über das Stadtgebiet verteilt werden, gefährdet.

(Heute Nachmittag gegen15:20 Uhr)

Erst nachdem sich der Staub in die Umgebung verteilt hat, werden kurzfristig die Sprinkler angestellt.

Zusätzlich fanden Materialanlieferungen per LKW statt, wobei sich ein LKW an den anderen reihte. Man wundert sich, wo doch das Werk angeblich „klimaneutral“ durch die Bahn beliefert wird. Dabei knallten die Ladeluken der LKW so laut, dass bei den Anwohnern das Geschirr im Schrank wackelte. Nicht nur Belästigungen durch Staub, sondern auch durch Lärm!

Es grüßt

Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

BRAUNKOHLESTAUB- AUSTRITTE

Störungen am Braunkohlesilo führten zum wiederholten Male zu immensen Austritten von GESUNDHEITS und UMWELTGEFÄHRDEDEM Braunkohlestaub!!!

(Aufgenommen von einer besorgten Anwohnerin, heute um 8:29 Uhr)

Trotz lautem Warnton und deutlich schwarzbraunen Austritten hat der Betreiber den Vorgang NICHT unterbrochen !

(Aufgenommen von einer anderen Anwohnerin um 8:29 Uhr)

Eine grobfahrlässige, vorsätzliche Gefährdung für Mensch und Umwelt!!

Es grüßt

ein äußerst besorgter

Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt e.V

Bleiben Sie gesund!

Eine Frage der Zeit?

Am Donnerstag, den 25.05 ertönte erneut ein schriller Warnton über dem Gelände des hiesigen Asphaltmischwerkes wie auch schon in unserem Beitrag vom 03.5.23. berichtet. Dieses Mal reagierte der Betreiber sofort und stoppte die Beladung des Braunkohlesilos. Die Frage bleibt offen: Wieviel Braunkohlestaub wurde vor dem Warnton schon unkontrolliert in die Umgebung abgegeben? Da wird´s einem richtig mulmig! In dieser Beziehung scheint man aber tatsächlich dazuzulernen? Man stellt den Warnton einfach sofort aus.

Ein weißer LKW-Tank ist vor den Braunkohlesilos zu sehen. Die Befüllung wurde gestoppt.

Erneut trat zusätzlich auch wieder unkontrolliert stinkender Qualm an Stellen aus, an denen dieses nicht passieren darf! Das LfU wurde von uns darüber informiert.

Am Eingang Hans-Dall-Str./ Parallelweg zur Industriestraße (hinter dem Lichtenheldt-Gelände) war der Gestank Brechreiz erregend. Die Windrichtung war an diesem Tag so, dass vermutlich die Kinder im Waldkindergarten das Meiste abbekommen haben dürften.

Da das Asphaltmischwerk augenscheinlich inzwischen so marode geworden ist, entsetzen Meldung wie

,,Brand im Asphalt-Mischwerk“ um so mehr!

In der Gemeinde Kinding (Landkreis Eichstätt/Bayern) hat am Mittwochabend (25.05.2023) ein Brand in einer Asphalt-Mischanlage zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert. Mitarbeiter versuchten, als sie eine Rauch-Entwicklung bemerkten, mit Hilfe von Feuerlöschern noch Schlimmeres zu verhindern. Dies misslang jedoch. So entwickelte sich ein Feuer von bis zu 37 Metern Höhe, berichtete die zuständige Polizeiinspektion. Die Kripo nahm Ermittlungen zu dem Vorfall auf.

Etwa 100 Einsatzkräfte von umliegenden Feuerwehren, der Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk (THW) waren nach dem Alarm ausgerückt. Nachdem der Brand gelöscht war, musste die Mischanlage noch heruntergekühlt werden. Es gab glücklicherweise keine Verletzten. Der Sachschaden beträgt rund 100 000 Euro.

Ermittler der Kriminalpolizei-Inspektion aus Ingolstadt erklärten später, man gehe von einer technischen Ursache für das Feuer aus.

Mehr: (28.05.2023)

https://pfaffenhofen-today.de/78225-brand-in-asphaltmischanlage-250524

oder auch

https://www.gaeubote.de/Nachrichten/Brand-im-Asphaltwerk-Haslach-127268.html

Wann greifen die zuständigen Behörden endlich effektiv ein? Der Betreiber hatte das Winterhalbjahr über Zeit, Missstände zu beheben! So wie es aussieht, ist es eher verschlimmbessert worden. Man stopft ein Loch, damit es an anderer Stelle ein neues gibt. Der Volksmund sagt: Loch an Loch und hält doch. Die Frage ist nur, wie lange noch oder fliegt uns diese marode Asphaltmischanlage demnächst um die Ohren? Eine Frage der Zeit?

Bleiben Sie gesund!

Es grüßt Ihr sehr nachdenklicher und besorgter

Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Niedrigtemperaturasphalte gefordert

Bei einer von der UBG (Union Betriebs-Gesellschaft, Wirtschaftsbetrieb der CDU) gestellten Magistratsanfrage aus dem Jahr 2022 ergaben sich interessante Informationen zum Thema Niedrigtemperaturasphalt.

Lesen ‚Sie dazu folgenden Artikel:

Link zum Artikel: https://www.fr.de/rhein-main/hochtaunus/kronberg-ort79545/mehr-umweltschutz-im-strassenbau-92266952.html

1. Kernaussage: ab dem Jahr 2024 dürfen nur noch Niedrigtemperaturasphalte mit Temperaturen mit maxi. 170 Grad im Straßenbau verarbeitet werden.

Diese Anforderungen sollen dem Klimaschutz dienen, da dadurch weniger Energie für die Herstellung von Asphalten aufgewendet werden muss.

Hierdurch werden Rohstoffe wie Öl, Bitumen und CO2 eingespart, was wiederum dem Klima nützt.

2. Kernaussage: Vielfach unbekannt ist die Tatsache, dass über den Straßenbau und Verkehr 20% der jährlichen Treibhausemissionen entstehen.

Im Gegensatz dazu würden bei Gebäuden nur circa 15 Prozent der Treibhausgase erzeugt.

Einen Haken hat diese Sache jedoch – Altanlagen wie das Asphaltwerk in Wahlstedt (Baujahr ca. 2003) sind nicht auf die Produktion von Niedrigtemperaturasphalten ausgelegt…. müssten hierfür aufwendig nach dem Stand der Technik nachgerüstet werden – u.a. über eine Paralleltrommel zur schonenderen Asphalterhitzung…..

Bei höheren Temperaturen über die sogenannte „Weiße Trockentrommel“ wird der Asphalt stärker erhitzt, entstehen höhere Temperaturen, mehr CO2 sowie auch Gerüche.

Wenn auch die Wahlstedter nicht in den Genuss dieser neuen Bestimmungen kommen werden, so ist es doch ein Lichtblick für die Zukunft und nährt die Hoffnung, dass so alte Anlagen wie das Asphaltmischwerk in Wahlstedt irgendwann stillgelegt werden müssen, weil sie die geforderten Klimaauflagen nicht mehr erfüllen und wohl mit zu den größten Luftverschmutzern gehören.

Es grüßt

Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Lärm macht krank

In der Pressemitteilung des Umwelt Bundesamtes Nr. 13/2023 vom 26.04.2023 wird jetzt auch von offizieller Seite bestätigt, dass Lärm das Risiko für Depressionen und Angststörungen erhöht, lang anhaltender Lärm zu Herz-Kreislauferkrankungen führen kann.

In der vom Bundesumweltamt durchgeführten Studie, wird berichtet, dass bei vielen Menschen, die hohen Lärmbelastungen ausgesetzt sind, die Gesundheit beeinträchtigt
und die Lebensqualität gemindert wird..

Weitere Informationen über diese interessante Studie finden Sie hier

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2023-04-19_texte_04-2023_einfluss_des_laerms_auf_psychische_erkrankungen_des_menschen.pdf

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2023-04-19_texte_04-2023_einfluss_des_laerms_auf_psychische_erkrankungen_des_menschen_anlage.pdf


WICHTIGE INFORMATION

Bad Segeberger NABU Treff

Themen:

  •  Naturschutz und Kiesabbau: Gegensatz oder Chance?: Kurzvortrag  von Marcus Timpe (NABU Schleswig-Holstein). Anschließend Diskussion und Informationsaustausch.
  •  Fragezeit: Der Vorstand beantwortet Fragen zum Naturschutz und der NABU Arbeit
  •  Klönschnack: Zu Naturschutzthemen im östlichen Kreis Segeberg und allgemeinen Themen.

Der Treff findet am Donnerstag, den 26. Januar 2023 um 19.30 Uhr

in der Jugend Akademie Segeberg

Marienstraße 31
23795 Bad Segeberg

statt.

Dieser Informationsabend ist im Zusammenhang mit der Firma Wegener interessant, denn:

  • Aktuell wurde im Dezember 2021 von der Firma Wegener ein Antrag zur Unterwasserauskiesung in Wahlstedt für einen Zeitraum von 15 Jahre!!! gestellt. Angestrebte Abbaukapazität: 100000 Tonnen/Jahr und mit einem Hinweis auf eine eigene Bahn-Be- und Entlade-Station.

Was das an zusätzlichem Lärm für die Anwohner bedeutet, wissen alle, die schon 2009 gegen die erheblichen Belastungen Widersprüche erhoben haben.

Zwischenzeitlich wurde das Biotop der Kiesgrube in Wahlstedt durch die Firma Wegener zerstört, obwohl das Planfeststellungsverfahren zum gestellten Antrag dank zahlreicher Einsprüche ( Feb. 2022) von betroffenen Anwohnern derzeit noch nicht abgeschlossen ist.

Daher ist die Teilnahme an oben genanntem Vortrag eine gute Gelegenheit , weitere Informationen zu diesem Thema und gegen diesen Kiesabbau zu sammeln.

Denn: es gibt weitere Kiesabbaugebiete in der näheren Umgebung: z.B.:

Stocksee

Klein Rönnau

Högersdorf

Schwissel

Bark

Damsdorf

Warum also soll auch noch Kies in Wahlstedt abgebaut werden?

Mit freundlichem Gruß

Ihr Bürgerprotest-Asphaltmischwerk-Wahlstedt