Hitzekoller?

Manchmal treibt die Hitze einige Menschen zu seltsamen Aktionen.
Der Wahnsinn hat jedenfalls seit gestern einen Ort:
Marktplatz Nr. 3 in Wahlstedt!

Da fordert ein Bewohner dieses Ortes doch tatsächlich Wahlstedterinnen auf, ihre Grundstück zu begrünen, da das so im Grundbuch steht.
Er sucht immer nach Lösungen und ist darum bemüht die Belastungen für die Anwohnerinnen im Rahmen des Möglichen zu reduzieren.
Er möchte jetzt durch die Begrünung, die übrigens seit Urzeiten vorhanden ist,
verhindern, dass der Gestank des Asphaltmischwerkes die Einwohner Wahlstedts nicht mehr erreicht!


Frage: Wo nur bekommt man solche Mammutbäume her?
Sie müssten die weiträumigen Immissionen abhalten können, die sich bei entsprechender
Windrichtung vom Asphaltmischwerk trichterförmig über das ganze Stadtgebiet und
darüber hinaus verteilen.
Vielleicht können die Chinesen helfen. Die sind ja Weltmeister im Mutieren.


Tatsache ist: Es gab eine zusätzliche Begrünung vor dem Asphaltmischwerk in Richtung
Heideweg!
Eine Firma in Wahlstedt hat sie einfach beseitigt.
Keiner hat damals etwas dagegen unternommen!
Selbst die Partei nicht, die sich auf die Fahne geschrieben hat, die Natur und Umwelt zu
schützen.


Hmmm, als diese Entfernung des Grünstreifens stattfand, war es vielleicht auch gerade
etwas heiß!


Auf jeden Fall könnte man jede Menge Armutszeugnisse ausstellen, wenn der Sache
dadurch geholfen würde!
Aber solange sich das hiesige Asphaltmischwerk nicht an die Auflagen hält, wird wohl
weiterhin kein Aufenthalt im Freien möglich sein, wenn Recyclingmaterial (Alt-Asphalt)
und Polymere (Kunststoffe) verarbeitet werden.

Eine schöne Aussicht in der ach so klimabewussten, mit einem leibhaftigem Klimamanager gesegneten Stadt im Grünen.

Christa Grütt 12.08.2020

Asphaltmischwerk Wahlstedt: Anwohner hoffen auf Landtag

Über keines der 18 Asphaltmischwerke in Schleswig-Holstein gibt es so viele Beschwerden wie über das in Wahlstedt – Jetzt ist das auch Thema beim Land

Lübecker Nachrichten, 08.07.2020
Die Lübecker Nachrichten berichten am 08.07.2020 über das Asphaltmischwerk in Wahlstedt. https://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Asphaltmischwerk-Wahlstedt-Jetzt-befasst-sich-auch-das-Land-damit

Weiterführende Informationen zur Anfrage von Dr. Stefan Weber:

Link zum Vorgang im Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein

Anfrage und Antwort im PDF Format:

Kleine Anfrage Stefan Weber (SPD) und Antwort Minister/in für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung 26.06.2020 Drucksache 19/2202

Der NDR berichtet über das Asphaltmischwerk in Wahlstedt

Der aufmerksame Leser hat es bereits mitbekommen: Der NDR war mit einem Kamerateam in Wahlstedt um sich einen Eindruck von der Situation zu machen. Der Beitrag soll am 15.06.2020 ab 20:15 Uhr im NDR Fernsehen in der Sendung „Markt“ gezeigt werden.

Link zur Sendung: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/Markt,sendung1054090.html

Rohrkrepierer

Die Bürger waren froh.

Nach jahrelangen Beschwerden über Lärm, Staub und Gestank vom Asphaltmischwerk sollte endlich der Lärm bei der Bahnentladung gemessen werden.

Das hatte es in all den Jahren noch nie gegeben: Lärmmessung beim Verladebetrieb am Industriegleis!

Wohlweislich gab es seitens der Umweltbehörden im Vorwege hierzu keine Informationen an den Werksbetreiber. Schließlich wollte man doch wirklichkeitsnahe Messergebnisse gewinnen.

Die Gesamtkosten dieser Aktion waren noch unklar, könnten aber sicher beträchtlich werden. Man stelle sich vor, es müssten Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden.

Sollte also der zulässige Lärmpegel bei der geplanten Messung nicht überschritten werden, ließen sich erhebliche Vorsorgekosten einsparen!

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, dachte da wohl jemand.

Huch, auf rätselhafte Weise erfolgte die Lärmmessung tatsächlich unter ausgesprochen untypischen Bedingungen.

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