stinkende Qualmwolken ziehen über das Stadtgebiet 05.05.20 8:49 Uhr
………..mal wieder über das ganze Stadtgebiet von Wahlstedt.
Aus allen Teilen der Stadt treffen Meldungen über ekligen Gestank nach Asphalt ein. Besonders schlimm ist es in der Waldstraße, im Gildewald, im Heideweg, im Wacholder- und Kiefernweg und und und ?
Wenn man gegen den Wind/Gestank gehen muss, schnürrt es einem die Luft ab und macht das Atmen schwer.
Der Betreiber des Asphaltmischwerks hat die Wintersaison leider nicht genutzt, um diesen ekligen Gestank in den Griff zu bekommen. Zum Leidwesen der Wahlstedter.
Wie lange noch soll die Gesundheit der Wahlstedter so attackiert werden?
Meldungen über den Gestank gerne an:
uns : email: info@BPAMW-Wahlstedt.de
oder ans Immissionskataster der Initiative Wahlstedt:
Heute am 25.03.2020 um 16.35 Uhr aufgenommen. Es staubt wieder munter vor sich hin, selbst der Kaffee im Grünen hat eine staubige Geschmacksnote! Lecker! Manche Dinge ändern sich auch in diesem Jahr nicht. Wie traurig!
zu sehen: Das Versagen der Überwachungsbehörden auf ganzer Linie!Es ändert sich nichts! Es staubt wieder munter vor sich hin….keine Berieselung! Und kein LLUR?
Und wenn es sich bei dem weißen Sand um Gesteinsmehl handeln sollte?….dann schreibt Wikipedia: Die Methode des Verstäubens ist wegen der Lungengängigkeit der Stäube sehr umstritten und sollte nur mit Vollmaske und bei Windstille ausgeführt werden.
wir wünschen Ihnen ein gutes und gesundes neues Jahr 2021 und sind gespannt, was dieses Jahr außer Corona für uns bereit hält.
Seit unserem letzten Rundbrief ist viel Zeit vergangen und wir möchten Ihnen gerne wieder einen kurzen Zwischenbericht unser Aktivitäten zukommen lassen.
Wir waren in der Zwischenzeit nicht untätig und haben unzählige Emails und Briefe geschrieben und viele Beschwerden, Anfragen und IZG-Anträge (Anträge nach dem Informationszugangsgesetz Schleswig-Holstein) an Behörden und andere öffentliche Einrichtungen gestellt.
Z.B.: an
die Stadtwerke Wahlstedt
das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR)
den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV)
an die Firma Wegener Baustoffe GmbH & CoKG
Die Stadtwerke Wahlstedt konnten uns unsere Anfrage, wer außer der Firma Wegener zusätzlich das Industriegleis für die Anlieferung von Baustoffen nutzt, bis heute immer noch nicht beantworten. Unsere Hoffnung beruht nun auf der Kompetenz des neuen Geschäftsführers. Vielleicht kann er die Aussage einer Mitarbeiterin des AMW bestätigen, dass u.a. auch die Baustofffirma Giese über das Industriegleis beliefert wird, was eine enorme Steigerung des LKW-Verkehrs für Wahlstedt bedeuten würde.
Vor Beginn der Winterpause kam aus dem Schornstein des Asphaltmischwerkes ausschließlich tiefschwarzer, übel riechender Qualm, da Unmengen von Recyclingmaterial von der Abfallverwertungsanlage in der Kiesgrube auf das Betriebsgelände des AMW transportiert worden sind (das bedeutet auch zusätzlichen LKW-Verkehr!) und auch z.T. schon verarbeitet worden sind. Die restlichen Halden sind auf dem Werksgelände zu besichtigen!
Höher geht es nicht!Schwarze Halden, wohin man nur schaute
Die vier Lecks, aus denen am 05./06.08.2020 tiefschwarzer Qualm in großen Mengen über Wahlstedt verteilt wurde, wurden unter Aufsicht des LLUR beseitigt!
Der LBV hat uns mitgeteilt, dass die im Mai durchgeführte Lärmimmissionsmessung nicht zu beanstanden war, obwohl keine Gesamt-Lärmimmissionsmessung durchgeführt wurde.
Inzwischen hat sich aber ergeben, dass die im Frühjahr durchgeführte Lärmimmissionsmessung hinfällig geworden ist.
Die Forderung nach einer erneuten Lärmimmissionsmessung wird von uns gestellt, weil die beauftragte Firma (M.O.E.GmbH) in einem Schreiben an den LBV angeführt hat, dass die Messung nicht korrekt war.
Auszug eines Schreibens der M.O.E. GmbH an den LBV:
2.2.3 Ermittlung des Beurteilungspegels
Der hier zur Anwendung gekommene LA95 ist für diese Messaufgabe in der Tat nicht korrekt. Daher wird der o.g. Bericht der M.O.E. GmbH mit sofortiger Wirkung zurückgezogen (MOE-20-PL-0032-AK-BR1-V1.0 vom 07.05.2020).
Zusätzlich zu einer neue Lärmimmissionsmessung, fordern wir erneut eine Erfassung aller diffusen Emissionen (Lärm, Staub, Gestank) auf dem Gelände des Asphaltmischwerkes Wegener!
Auch der Stadtverwaltung scheint bewusst geworden zu sein, dass die erfolgte Lärmimmissionsmessung nicht korrekt war, denn sie ändert den Bebauungsplan 34 so, dass die Lärmkontingentierung anders aufgestellt wird.
Bürgermeister Bonse erläuterte die Vorlage in der Hauptausschuss-Sitzung vom 08.10.2020 folgendermaßen:
Auszug aus der Niederschrift
Sachverhalt
,,Durch die aktuelle Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sind Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans Nr. 34 der Stadt Wahlstedt aufgekommen. Hierbei geht es um folgende Bestandteile des Bebauungsplans
-Ausweisung eines Gewerbegebiets mit ausschließlich eingeschränkten Gewerbeflächen (Beschränkungen des zulässigen Lärms)
Nach Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dürfen eingeschränkte Gewerbegebietsflächen nur ausgewiesen werden, wenn an anderer Stelle im Stadtgebiet ein Gewerbegebiet ohne solche Einschränkungen vorliegt.
Dies soll durch einen Verweis auf das Hochregallager der Fa. Pelz, welches durch einen Bebauungsplan überplant ist und ein uneingeschränktes Gewerbegebiet ausweist, behoben werden. Lärm verteilt auf vier Betriebe, ist besser als verteilt auf drei Betriebe! Anmerkung des Verfassers
–Fehlender Hinweis auf die Verfügbarkeit und Einsichtnahmemöglichkeit in eine DIN-Vorschrift, welche zum Bestandteil des Bebauungsplans gemacht wurde.
Der notwendige Hinweis soll in den Bebauungsplan aufgenommen werden.
Es wird angestrebt, die Planänderung durch eine ausschließliche Änderung des Textteils zu erreichen.“
Auf Nachfrage,“was es mit den Unregelmäßigkeiten bei der Aufstellung des B-Planes auf sich habe, teilte Herr Bürgermeister Bonse mit, dass davon nicht die Rede sein könne. Es habe ja aber Beschwerden bzw. Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern gegeben, denen man natürlich mit der gebotenen Sorgfalt und Gründlichkeit nachgehen werde. Sollte es in Teilbereichen zu rechtswidrigen Inhalten oder Vorgehensweisen gekommen sein, müssten diese entsprechend gewürdigt werden, was dann zu unterschiedlichen Rechtsfolgen führen könnte. Die Bekanntmachung der Änderung soll schnellstmöglich ortsüblich erfolgen und im Internet abgerufen werden können.“
Wir warten auf weitere Informationen über die 1. Änderung des B-Plans 34 im Internet und in den Printmedien und werden diese akribisch im Auge behalten!
Von der Firma Wegener wurde ein Planfeststellungsantrag zur Unterwasserauskiesung für einen Zeitraum von 15 Jahre!!! gestellt. Angestrebte Abbaukapazität: 100000 Tonnen/Jahr!!!
Was das an zusätzlichem Lärm für die Anwohner bedeutet, wissen alle, die schon 2009 gegen die erheblichen Belastungen Widersprüche erhoben haben. Dies muss erneut geschehen, da das Ausmaß des aktuellen Antrages noch viel umfangreicher als damals ist. Daher müssen unbedingt zahlreiche neue Widersprüche gestellt werden!
Einzelheiten sind bis zum 15.01.2021 im Rathaus in Wahlstedt und im Internet nachzulesen auf:
Ende der Einspruchsfrist ist unwiderruflich der 12.02.2021!!!!
Die Gründung des Bürgerprotest-Asphaltmischwerk-Wahlstedt als eingetragener Verein fand am Sonntag, den 30.08.2020 nach ,,Coronabedingter“ Verzögerung nun endlich statt. Somit sind wir nun ein eingetragener Verein!
Wir suchen weiterhin Unterstützer bei unseren Bemühungen für ein lebenswerteres Wahlstedt. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie uns unterstützen möchten! Wir freuen uns auf Sie!
Ein Treffen unseres Vereins ist immer noch in Planung und wird sobald es wieder erlaubt ist, so schnell wie möglich stattfinden
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unser Engagement auch weiterhin unterstützen – mit Worten, tatkräftiger Mitarbeit und finanzieller Hilfe. Dafür danken wir Ihnen schon im Voraus!
Fährt man dieser Tage am Wahlstedter Asphaltmischwerk vorbei, sieht man nur noch schwarz. Unmengen von schwarzen Halden von Recyclingmaterial?
Was ist passiert?
Die Firma Wegener hat beim LLUR einen Verlängerungsantrag auf Errichtung und Betrieb einer Anlage zur zeitweiligen Lagerung und Behandlung von mineralischen Abfällen eingereicht.
Heißt: sie will die Anlage in der Kiesgrube auf der Seite der Wittenborner Straße weiterhin zum Recyclen von Straßenabbruchmaterial mit Brecher- und Siebanlage über den 31.12.20 hinaus benutzen. Mit dem Eingang eines Antrages auf befristeten Weiterbetrieb der Anlage wird, sobald der Entwurf geprüft und das Ergebnis an das beauftrage Planungsbüro übermittelt worden ist, beim LLUR gerechnet.
Damit das beauftragt Planungsbüro alles chic vorfindet, wird aufgeräumt. Das restliche dort lagernde Recyclingmaterial wurde aufgearbeitet……
….das war früh morgens ab 6.00/6.30 Uhr dieser laute Lärm, der aus Richtung Kiesgrube kam. Auch da hat man sich wieder nicht an Auflagen gehalten…wahrscheinlich wieder aus Versehen?….
……und LKW um LKW fuhren das Material in der letzten Woche zum Asphaltmischwerk. Dort lagern jetzt wilde Deponien von Recyclingmaterial, wobei es keine Begrenzungen (weder mengenmäßig noch räumlich) für die dort lagernden Halden gibt. Der dort tätige Radlader scheint den Ehrgeiz zu haben, je höher desto besser!
Auflagen eines Genehmigungsbescheides? Was ist denn das für ein Gedanke?
Auszug der Genehmigungsgenehmigung LLUR 07.03.2012 über Betriebszeiten in de Kiesgrube:
Auflagen zum ImmissionsschutzDer Betrieb der Brechanlage und der mobilen Siebanlage einschließlich aller Transportbewegungen ist montags bis freitags in der Zeit von 7:00 bis 19:00 Uhr zulässig.
Wo kein Aufpasser ist, tanzt der Betreiber auf dem Tisch!
Der aufmerksamer Beobachter fragt sich:
Wenn das Planungsbüro die Anlage begutachtet hat….das LLUR scheint sich da augenscheinlich keinen Kopf zu machen….findet dann wieder ein reger LKW-Verkehr zwischen Asphaltmischwerk und Kiesgrube statt? Wird das schwarze Material dann wieder auf die Anlage zur zeitweiligen Lagerung und Behandlung von mineralischen Abfällen zurück transportiert? Dann würde die Anlage ihrer angeführten zeitweiligen Lagerung gerecht werden. Damit ist doch alles legalisiert. Es muss doch niemand wissen, dass das Material zwischenzeitlich eine kleine Spritztour zum Asphaltmischwerk und wieder zurück gemacht hat.
Was wird momentan vom Asphaltmischwerk morgens um sieben produziert? Es stinkt nach Chemie…..Seifenlauge oder Ähnlichem…. und danach nach den schon bekannten Fehlchargen. Irgendetwas Qualmendes wird dann vom Radlader bearbeitet und unter den dort lagernden Halden……,,versteckt“ ??? Etwa eine Stunde später ist der Spuk vorbei. Eine überaus gut gewählte Produktionszeit, da die zuständige Überwachungsbehörde um diese Zeit noch schläft……eben Dunkel-Munkel!
aufgenommen um 8:40 Uhr 6 Grad Celsiusaufgenommen um 16:00 Uhraufgenommen um 16:45 Uhr
Da gibt es Klärungsbedarf!
Was kommt aus dem Schornstein, den ganzen Tag über? Was ist das für ein schwarzer stinkender Qualm? Wieso wird bei diesen Temperaturen überhaupt produziert?
Da helfen weder Schutzmasken noch Sicherheitsabstand und Lüften kann man schon gar nicht! Diese schwarzen Wolken ziehen auch Ende November noch über und durch die Stadt. Von wegen Winterpause! Es wurde uns gesagt, dass unter 10 Grad Celsius keine Asphaltproduktion möglich ist.
Da guckt man und staunt und sorgt sich wieder einmal um seine Gesundheit!
Morgens um acht, ist die Welt in Wahlstedt nicht mehr in Ordnung!
Wieder einmal:
Fenster zu beim Morgenkaffee! Denn was da morgens durch die Gärten zieht, sieht nicht nur beängstigend aus, es stinkt auch beängstigend schlimm! Was ist das nur für ein Gestank?
Wieder einmal:
habe ich Angst um meine und vor allen Dingen um die Gesundheit meiner Familie, meiner Kinder. Was ist da in der Luft außer dem Gestank?
Wieder einmal:
gibt es nichts schön zu reden! Das Asphaltmischwerk spuckt über den Schornstein dunkle Wolken aus, die erbärmlich stinken!
Wieder einmal:
kein Wasserdampf, wie vom Betreiber des Asphaltmischwerk behauptet.
Wieder einmal:
ist mir angst und bange!
Wieder einmal:
fühle ich mich mit meinen Sorgen von Stadtvertretern und Behörden allein gelassen.
Wieder einmal:
heißt es bei schönem Wetter tagsüber im Haus bleiben und Fenster und Türen geschlossen halten!
Wieder einmal:
erneutes Warten auf das Ende der Produktion im Asphaltmischwerk und hoffen, dass keine stinkenden Haufen nach Betriebsschluss auf dem Gelände vor sich hindampfen!
Diese Seite verwendet Cookies. Mit dem Klick auf den Button "Zustimmen" erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Cookie EinstellungenZustimmen
Datenschutz
Privacy Overview
Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern, während Sie durch die Website navigieren. Von diesen Cookies werden die nach Bedarf kategorisierten Cookies in Ihrem Browser gespeichert, da sie für das Funktionieren der Grundfunktionen der Website unerlässlich sind. Wir verwenden auch Cookies von Drittanbietern, mit denen wir analysieren und nachvollziehen können, wie Benutzer diese Website nutzen. Diese Cookies werden nur mit Ihrer Zustimmung in Ihrem Browser gespeichert. Sie haben auch die Möglichkeit, diese Cookies zu deaktivieren. Das Deaktivieren einiger dieser Cookies kann sich jedoch auf Ihr Surferlebnis auswirken. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Notwendige Cookies sind für das reibungslose Funktionieren der Website unbedingt erforderlich. Diese Kategorie enthält nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.