Der aufmerksame Leser hat es bereits mitbekommen: Der NDR war mit einem Kamerateam in Wahlstedt um sich einen Eindruck von der Situation zu machen. Der Beitrag soll am 15.06.2020 ab 20:15 Uhr im NDR Fernsehen in der Sendung „Markt“ gezeigt werden.
seit unserem letzten Rundbrief ist wieder einige Zeit ins Land gegangen. Corona behindert uns immer noch, aber Schritt für Schritt geht es ins normale Leben zurück.
In der Zwischenzeit sind wir wiederum nicht untätig gewesen und können gute Nachrichten verkünden.
Nach jahrelangen Beschwerden über Lärm, Staub und Gestank vom Asphaltmischwerk sollte endlich der Lärm bei der Bahnentladung gemessen werden.
Das hatte es in all den Jahren noch nie gegeben: Lärmmessung beim Verladebetrieb am Industriegleis!
Lärmmessung…
…beim Verladebetrieb…
…am Industriegleis.
Wohlweislich gab es seitens der Umweltbehörden im Vorwege hierzu keine Informationen an den Werksbetreiber. Schließlich wollte man doch wirklichkeitsnahe Messergebnisse gewinnen.
Die Gesamtkosten dieser Aktion waren noch unklar, könnten aber sicher beträchtlich werden. Man stelle sich vor, es müssten Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden.
Sollte also der zulässige Lärmpegel bei der geplanten Messung nicht überschritten werden, ließen sich erhebliche Vorsorgekosten einsparen!
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, dachte da wohl jemand.
Huch, auf rätselhafte Weise erfolgte die Lärmmessung tatsächlich unter ausgesprochen untypischen Bedingungen.
Folgendes Schreiben sandten wir nach der Lärmmessung vom 28.04.2020 and das LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume):
Wahlstedt, d. 04.05.2020
Sehr geehrter Herr M., vielen Dank nochmals an Sie und Herrn L. dafür, dass Sie sich am 28.04.2020 vor Ort einen persönlichen Eindruck des Entladebetriebs bei der Lärmmessung verschafft haben! Zu Ihrem Glück herrschte an diesem Tag ausnahmsweise Nordwind, sodass die bei den Entladevorgängen entstandenen heftigen Staub- und Sandwolken in Richtung Industriestrasse zogen…
Liebe Anwohner,innen, liebe Mitstreiterinnen, seit unser Sachbeistand Herr Dipl.-Ing. Klaus Koch in der Begegnungsstätte Wahlstedt seine Stellungnahme präsentiert hat (30.01.2020), ist schon etwas Zeit vergangen. Nach unserem ersten Info-Abend am 26.02.2020 sollte eigentlich schon längst ein weiterer stattgefunden haben, aber wegen der Corona-Pandemie war das leider nicht möglich.
Wir sind in der Zwischenzeit nicht untätig gewesen, wurden aber in unserer Öffentlichkeitsarbeit ausgebremst.
Stadtwerke Wahlstedt verleugneten ihre Zuständigkeit
Der Landesbetrieb Strassenbau und Verkehr (LBV) fordert seit über 10 Jahren die Stadtwerke Wahlstedt auf, zu der Bahnentladung am Asphaltmischwerk Immissionsmessungen vorzunehmen.
Seit dem Jahr 2006 laufen Anwohner Sturm gegen die Umweltbelastungen, die vom nahegelegenen Asphaltwerk ausgehen. Dieses Werk wurde vor 14 Jahren in viel zu geringen Abstand zur Wohnbebauung Wahlstedts genehmigt. An der Genehmigung über das Landesumweltamt war die Stadt Wahlstedt damals mit ihrem gemeindlichen Einvernehmen direkt beteiligt – obwohl 2006 weder ein B-Plan, noch ein Gewerbegebiet für das Asphaltwerk existierte. Wegen der lauten und staubenden Bahntransporte der Einsatzmaterialien für das Mischwerk hat der Landesbetrieb Strassenbau und Verkehr (LBV) die Stadtwerke Wahlstedt seit 10 Jahren bereits zum 6. Mal aufgefordert, Messungen zum dabei entstehenden Lärm am Bahngleis vorzunehmen. Doch die Stadtwerke Wahlstedt leugneten ihre Zuständigkeit, verwiesen immer wieder auf andere Landesbehörden.
die Einladung zu unserem nächsten Treffen, das am 25.3.2020 stattfinden sollte, müssen wir leider aufgrund der aktuellen Lage (Coronavirus) wieder zurücknehmen.
Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
„In Wahlstedt sorgt seit Jahren das Asphaltmischwerk durch Lärm, Dreck und Gestank bei Bürgern für Proteste. Jetzt wird klar: Es hätte wohl so nie genehmigt werden dürfen, meint unser Autor Wolfgang Glombik“.
„Von dem verwaisten Gelände eines Recyclingunternehmens geht möglicherweise doch eine Gefahr für die Umwelt aus. Dort lagern seit acht Jahren grundwassergefährdende Stoffe.“
(06.02.2020 Schleswig-Holstein Magazin, 19.30 Uhr)
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